Corona - was muss ich wissen?

Täglich fluten neue Informationen über den Corona-Virus und den Umgang mit der Situation die Medien. Besonders betroffen sind auch Menschen mit Behinderung, die oftmals gleichzeitig den Risikogruppen angehören, die besonders geschützt werden müssen.

Jetzt da die Zahlen wieder steigen, ist es umso wichtiger sich zu Informieren und Rücksicht zu nehmen, um eventuelle Ansteckungen zu vermeiden.

Bitte beachten Sie, je nach Bundesland gelten andere Verordnungen und die Maskenpflicht auch auf öffentlichen Plätzen!

Die Corona-Warn-App ist jetzt erhältlich! Sie können diese App im Playstore oder im Appstore unter "Corona-Warn-App" finden und kostenlos herunterladen.
(genaueres HIER)

Informationen für gehörlose Menschen
Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen
Informationen in leichter Sprache
Hygienemaßnahmen

Der Corona-Virus wird über die Luft übertragen aber auch Schmierinfektion ist möglich, d.h. die Krankheitserreger gelangen an unsere Hände, wenn man etwas berührt, sei es ein Objekt oder ein anderes Lebewesen.

Das Infektionsrisiko kann man dezimieren, indem man sich an bestimme Hygienemaßnahmen hält:

  1. Regelmäßiges Händewaschen

    Durch unsere eigenen Hände werden Krankheitserreger am häufigsten übertragen, aus diesem Grund sollte man sich regelmäßig und gründlich (min. 20 Skeunden und mit Seife) die Hände zu waschen:

    - nach dem nach Hause kommen

    - vor und nach jeder Mahlzeit

    - vor und während der Handhabung mit Lebensmitteln

    - nach jedem Toilettenbesuch

    - nach dem Nase schnäutzen, Niesen oder Husten

    - nach dem Kontakt mit anderen Menschen

    - nach dem Kontakt mit Tieren

  2. Abstand halten soweit Möglich, auch zu Familie und Angehörigen

    Auch wenn es schwer fällt, sollte man auf Umarmunden und Küsse verzichten. Besonders bei Risikogruppen ist es wichtig den Abstand zu waren und sogar den Aufenthalt im gleichen Raum zu vermeiden.
    Persönliche Gegenstände wie z.B. Handtücher aber auch Essgeschirr oder Decken sollten nicht gemeinsam benutzt werden.
  3. Die Wohnung sauber und lufitg halten

    Ein sauberes Zuhause ist die beste Verteidigung gegen viele Erreger. Eine regelmäßige Reinigung mit handelsüblichen Haushaltsreinigern ist meist schon ausreichend. Besonders sollte man auf die Sauberkeit von Küche, Bad und Toilette achten. Berücksichtigen Sie auch Türgriffe oder besonders häufig berührte Gegenstände wie Telefone und Fernbedienungen.
    Desinfektionsmittel sind nur in Ausnahmefällen sinnvoll, bspw. um abwehr­geschwächte Familienmitglieder zu schützen.
    Lüften Sie geschlossene Räume mehrmals täglich mit geöffneten Fenstern und Türen gut durch.

  4. Die Wäsche und das Geschirr heiß waschen

    Handtücher, Waschlappen, Putzlappen, Bettwäsche und Unterwäsche gehören in die Kochwäsche und sollten min. bei 60 °C gewaschen werden.
    Geschirrtücher sollten möglichst häufig gewechselt werden und das Küchengeschirr und das Besteck sollten gründlich mit heißem Wasser und viel Spülmittel gereinigt werden. Haben Sie eine Spülmaschine dann ebenfalls bei min. 60 °C reinigen.

  5. Umgang mit Lebensmitteln

    Achten Sie auch beim Umgang mit Lebensmitteln auf eine gute Handhygiene und Sauberkeit in der Küche. Empfindliche Lebensmittel sollten immer gut gekühlt aufbewahrt werden.
    Obst und Gemüse vor der Zubereitung oder dem Verspeisen gut unter fließendem Wasser abwaschen.

Weitere Informationen und Tipps finden Sie unter:

www.infektionsschutz.de

Seiten die Hilfen anbieten

Die aktuelle Krise hat viele Menschen dazu bewegt Hilfsangebote einzurichten und sich sozial zu engangieren.

Die bagfa (Bundesgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V.) bietet Informationen, Tipps und Kontakte rund um das Ehrenamt und Corona.

Hier eine Liste mit Seiten, die Hilfen bieten:

Quarantäne Helden
"Wenn ihr gerade in häuslicher Quarantäne seid und Unterstützung bei Einkäufen, Botengängen oder Gassigehen mit dem Hund benötigt könnt ihr das hier euren Mitmenschen mitteilen."

Gemeinschaft.Online
"Wer jemanden zum Reden braucht, kann direkt die Nummer von Silbernetz.de wählen und bekommt einen Gesprächspartner.
Wer praktische Hilfe benötigt, wie Einkäufe erledigen, Hund ausführen, einfache Handreichungen und ähnliches, kann auf der Gemeinschaft.Online-Nummer seine Postleitzahl eingeben und angeben, welche Art der Hilfe er benötigt."

nebenan.de
"Ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen sind besonders vom Coronavirus bedroht. Bei nebenan.de kannst du deine Hilfe anbieten – oder selbst um Hilfe bitten."

Ava
"Online-Martkplatz für persönliche Assistenz. Wenn du wegen des Corona-Virus nicht mehr hinausgehen kannst, kannst du auf ava Menschen finden, die für dich Einkäufe oder Apothekengänge machen - freiwillig und kostenlos!"

hilfe-jetzt.de
"Eine Plattform zur Hilfe gegen Corona"

Aber aufgepasst! Es gibt auch Fakeseiten, die Ihre Informationen abfischen wollen.

Schutzmasken

Da jetzt aufgrund von Covid-19 eine bundesweite Maskenpflicht eingeführt wurde, gibt es jetzt einige Anleitungen für selbst gemachte Masken im Internet zu finden. Allerdings ist Maske nicht gleich Maske.

Zuerst einmal ist wichtig zu wissen: Ein selbst genähter Mundschutz schützt nicht vor Ansteckung!
Natürlich ist es trotzdem besser, einen Mundschutz zu tragen, da trotz allem das Infektionsrisiko verringert werden kann.

Wer sich dazu entscheidet eine eigene Maske zu nähen, der sollte auf das Material achten.
Nach dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), eignen sich vor allem fest gewebte Stoffe bspw. aus 100 % Baumwolle.

Hinweise des "Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte">BfArM zur Verwendung von selbst hergestellten Masken (sog. „Community-Masken“), medizinischem Mund-Nasen-Schutz (MNS) sowie filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19)

Auch das Robert Koch Institut (RKI) informiert über die korrekte Verwendung von Schutzmasken.

Videos des ZDF zu Menschen mit Behinderung in Corona-Zeiten

Beitrag vom 31.03. Corona-Krise: Herausforderungen für Behinderte
"Die Folgen der Corona-Pandemie wirken sich auf das Leben aller Menschen in Deutschland aus. Eine besondere Herausforderung stellt die Situation für Menschen mit Behinderungen dar."

Beitrag vom 04.04. Corona-Krise - Wir sind's, die Risikogruppe
"Menschen mit Behinderungen sind gerade in größter Sorge. Sie haben Angst vor Ansteckung und einem schweren Verlauf, vor der Einsamkeit in Isolation und einem Assistenz- und Pflegekräftemangel. "

Beitrag vom 18.04. Corona-Krise - Alltag einer Risikopatientin
"Sina W. ist 19 Jahre alt und gehört zur Corona-Risikogruppe. Die junge Frau hat eine eingeschränkte Lungenfunktion. Für "Menschen - das Magazin" hat sie ihren Alltag dokumentiert."

Beitrag vom 06.05. Was Lockerungen für Risikopatienten bedeuten
"Auch wenn es jetzt Lockerungen gibt: Für Menschen mit Behinderung oder Immunkrankheiten bleibt das Coronavirus lebensbedrohlich."

Beitrag vom 30.05. Ideen für mehr Teilhabe
"Bei den Maßnahmen gegen Corona wird auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen meist keine Rücksicht genommen. So stellt die Maskenpflicht hörgeschädigte Menschen vor große Probleme. "

Beitrag vom 05.06. Corona - Zwischen Sorge und Zuversicht
"Die Corona-Pandemie wirkt immer noch nach. Auch bei den Menschen mit Behinderungen und sozial Schwachen. Sie können nicht wie gewohnt arbeiten oder bangen um die berufliche Existenz. "

Beitrag vom 25.06. Die Folgen von Corona
"Die Corona-Pandemie hat in Deutschland die Krisenstäbe zu raschem Handeln gezwungen. Vor allem Menschen mit Behinderung haben unter den gewählten Maßnahmen besonders zu leiden "

 

Beitrag vom 21.09. Corona-Krise - Gut vorbereitet in den Herbst
"Der Herbst steht vor der Tür. Mit dem Einzug der kühleren Jahreszeit kommt auch die Sorge: Wie wird es weitergehen in der Corona-Krise? "