Hinweis

Sie benötigen für das Finanzamt eine Bescheinigung über Ihren Grad der Behinderung (GdB)?

Wir machen das für Sie!

Klicken Sie HIER und Sie werden auf unser Angebot weitergeleitet.

Steuerfreibetrag bei Behinderungen

Da Menschen mit Behinderung in ihrem Lebensalltag erhebliche Mehraufwendungen zu tragen haben, werden ihnen entsprechende Ausgaben im Steuerrecht als "außergewöhnliche Belastung" anerkannt. Die entsprechenden Pauschalbeträge nach §33b Einkommensteuergesetz (EStG) richtet sich nach dem festgestellten Grad der Behinderung (GdB) und gelten für das ganze Kalenderjahr. Ihre Höhe richtet sich nach dem festgestellten GdB.

Menschen mit Behinderung erhalten somit einen Pauschbetrag von 384 Euro bis 2.840 Euro.

Grad der Behinderung und Pauschbetrag (2021):

GdB 20 384 Euro
GdB 30 620 Euro
GdB 40 860 Euro
GdB 50 1.140 Euro
GdB 60 1.440 Euro
GdB 70 1.780 Euro
GdB 80 2.120 Euro
GdB 90 2.460 Euro
GdB 100 2.840 Euro

Erhöhung und Änderungen der Behinderten-Pauschbeträge

Am 09.12.2020 wurde das Gesetz zu Erhöhung der Behinderten-Pauschbeträge verkündet.
 
Folgende Regelungen könnten für Sie von Interesse sein:
  1. Die Gewährung eines steuerlichen Pauschbetrages gilt jetzt bereits ab einem GdB von 20.
  2. Die Verdoppelung der bisherigen Pauschbeträge, auch bei Vorliegen des Merkzeichens H.
  3. Der Wegfall von bisher erforderlichen Voraussetzungen (dauernde Einbuße und Berufskrankheit) für einen steuerlichen Pauschbetrag bei einem GdB von 30 oder 40.

Bescheinungen und Anträge

Die Bescheinigung ist gültig ab dem Steuerjahr 2021
 
Für Fälle mit einem weiterhin gültigen GdB von 20 oder 30/40 ohne dauernde Einbuße und Berufskrankheit bekommen keine Bescheinigung über Amtswegen, sondern müssen diese selbstständig beantragen.

Für
die Festellung (auch rückwirkend) gelten bei einem GdB von 30/40 bis Ende 2020 nach wie vor die zusätzlichen Anspruchsvoraussetzungen.
 

Artikel vom 30.08.2019 bearbeitet am 04.01.2021